Print erzeugt CO2

Jeder Schweizer verbraucht im Schnitt 200 kg Papier pro Jahr. Diese Menge schliesst Servietten und andere Papiere mit ein. Je nachdem, woher dieses Papier stammt, entstehen damit pro Kopf zwischen 130 und 250 kg CO2. Entscheiden ist dabei die Energie, mit welcher das Papier hergestellt wurde. Diese Menge CO2 entspricht etwa 900 gefahrenen Kilometern pro Jahr mit einem Familienauto.

Die grafische Industrie hat die Möglichkeiten nachhaltiger, CO2-freier Drucksachen sehr früh erkannt. Man setzt dabei auf Freiwilligkeit, wobei man in den verschiedenen CO2-Modellen der Branche immer zu erst versucht, den CO2-Ausstoss zu reduzieren, bevor man ihn kompensiert.

Reduzierende Massahmen können in Form von Prozessoptimierungen vorgenommen werden. Ist ein Unternehmen beispielsweise nach swissPSO zertifiziert, kann sich der Kunde einerseits einer standardisierten, wiederholbaren Qualität sicher sein. Andererseits fällt aus Erfahrung in solchen Betrieben weniger Makulatur an und die Produktionszeiten sinken, was sich schlussendlich in der CO2-Bilanz bemerkbar macht.